Vitamine und Mineralien sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Energie erhält der Körper aber nur von Fetten, Kohlenhydraten und wird dabei kräftig vom Eiweiß unterstützt:
Fett/Fettsäuren
Milchfett
Kohlenhydrate
Ballaststoffe
Eiweiß/Aminosäuren
Biologische Wertigkeit des Eiweißes
Täglicher Bedarf
Fett/Fettsäuren
sind Hauptbestandteile der Fette aller Zellen im Organismus und werden durch Fettspaltung gewonnen. Sie sind Energielieferanten und dienen zum Hormonaufbau. Man unterscheidet drei Arten von Fettsäuren:
Gesättigte Fettsäuren können vom Körper nur schwer in Energie umgesetzt werden und belasten somit den Körper, da viele Stoffwechselreaktionen langsam verlaufen. Lebensmittel, die reich an gesättigten Fettsäuren sind, haben eher eine feste Struktur und zählen bei übermäßigem Verzehr zu den klassischen Dickmachern. Darunter fallen zum Beispiel folgende Lebensmittel: Schmalz, Rindertalg, Fleisch und Wurstwaren, Kokosnussfett, Palmkernfett.
Einfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selbst bilden und sind aufgrund ihrer chemischen Struktur vom Körper leicht zu verdauen und zu verwerten. Zu diesen Fetten gehören zum Beispiel das in Milchprodukten enthaltene Milchfett, aber auch Rapsöl, Avocados, Nüsse und Samen. Olivenöl ist mit einem Anteil von ca. 86% eines der bekanntesten Lebensmittel mit einfach ungesättigten Fettsäuren.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, man bezeichnet sie deshalb als essentielle Fettsäuren (Vitamin F). Sie sind überwiegend pflanzlicher Herkunft und werden in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eingeteilt. Sie sind für den Körper besonders wichtig, da sie Bestandteile der Zellmembranen sind und außerdem an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Diese essentiellen Fettsäuren müssen über die Nahrung dem Körper zugeführt werden.
- Omega-6-Fettsäuren wie in Mais- oder Sonnenblumenöl
- Omega-3-Fettsäuren wie in Leinsamen-, Soja-, Walnuss- und Rapsöl, aber auch im Fett von Makrelen, Lachs, Hering, Forelle und Thunfisch.
Den Omega-3-Fettsäuren werden günstige Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt, wie beispielsweise die Verhinderung arteriosklerotischer Krankheiten. Ein wissenschaftlich fundierter Beweis für diese Vermutung steht allerdings noch aus.

Milchfett
Der Fettgehalt von Rohmilch beträgt je nach Rinderrasse und Fütterung durchschnittlich knapp 4%. Bei der Verarbeitung in der Molkerei wird die Milch je nach Sorte auf einen standardisierten Fettgehalt eingestellt:
| Milchsorte |
Fettgehalt |
Ca. kcal / kJ pro 250ml |
| Magermilch |
0,1% |
85 / 358 |
| Halbfettmilch |
1,5% |
123 / 513 |
| Vollmilch |
3,5% |
160 / 672 |
Das Milchfett gehört zu den leicht verdaulichen Fetten: Es kann leicht vom Körper aufgenommen, verwertet und in Energie umgesetzt werden.
Ein weiterer positiver Aspekt ist die hervorragende Verwertung der fettlöslichen Vitamine A, D und E, die im Milchfett reichhaltig vorhanden sind: Der Körper kann diese Vitamine durch die schnelle Aufnahme des Milchfettes besonders gut verarbeiten.

Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind der Zucker (einfache Kohlenhydrate) und die Stärke (komplexe Kohlenhydrate) in der Nahrung. Aus ihnen holt der Körper sich die nötige Energie und wandelt die überflüssigen Kohlenhydrate in Körperfett um.
Deshalb ist es wichtig die Übersicht zu behalten, welche und wie viele Kohlenhydrate verspeist werden. Generell gilt, lieber langkettige Kohlenhydrate zu sich nehmen, wie sie zum Beispiel in Vollkornprodukten enthalten sind. Sie werden im Körper langsam in Glucose gespalten und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Einfacher Zucker dagegen, geht direkt ins Blut und bringt einen schnellen Energieschub.

Ballaststoffe
sind Stoffe pflanzlicher Herkunft, die durch das körpereigene Enzymsystem nicht abgebaut und somit im Dünndarm in die Blut- oder Lymphbahn aufgenommen werden können. Daher gehören Ballaststoffe zu den unverdaulichen Kohlenhydraten, die dem menschlichen Körper keine Energie liefern. Sie dienen der Anregung der Darmbewegung und damit der Verdauungsregulierung.

Eiweiß (Proteine)
Jedes Protein enthält eine bestimmte Zahl an Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) die miteinander in einer bestimmten Reihenfolge verbunden sind. Im Gegensatz zu Fett und Kohlenhydraten ist Eiweiß keine wichtige Energiequelle. Hauptaufgabe ist es, körpereigene Proteine aufzubauen und zu erneuern. Man unterscheidet 20 Aminosäuren, die der Körper zum Aufbau von Proteinen benötigt. Davon sind 10 essentiell, d.h. sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst bilden kann
Diese 20 Aminosäuren können sich im Körper zu Tausenden verschiedener Proteine kombinieren, die als Enzyme, Transportproteine, Farbstoffe oder Hormone eine Vielzahl von Aufgaben in unserem Körper wahrnehmen.
Gerade Speisequark ist eine hervorragende Quelle an biologisch hochwertigem Eiweiß, denn das im Quark enthaltene Milcheiweiß ist aufgrund seines hohen Anteils an essentiellen Aminosäuren besonders hochwertig (biologische Wertigkeit 100 %). Exquisa Quark Natur 0,2 % Fett enthält 8 % Milcheiweiß. Frischmilch enthält zum Vergleich 3,2 %, Joghurt zwischen 2 % und 5 %.
Ein 500g Exquisa Quark-Becher enthält mit 8 % Eiweiß 2/3 der täglich empfohlenen Eiweißmenge.

Biologische Wertigkeit des Eiweißes
Bei der Eiweiß-Aufnahme kommt es nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art der Zusammensetzung - der biologischen Wertigkeit - der Eiweiße an. Je näher das Aminosäuren-Muster des Nahrungsproteins dem des Körpers kommt, desto weniger muss davon verzehrt werden und um so höher ist seine biologische Wertigkeit. Volleiprotein entspricht laut Definition einer biologischen Wertigkeit (BW) von 100. Generell ist tierisches Eiweiß wertvoller als pflanzliches Eiweiß, da das Eiweiß aus tierischen Quellen dem körpereigenem Eiweiß von seiner Aminosäuren-Zusammensetzung her ähnlicher ist.
Gute Eiweißlieferanten sind vor allen Dingen Milch und Milchprodukte, aber auch Fisch, Brot, Sojabohnen, Getreideflocken, Hülsenfrüchte und Kartoffeln.

Täglicher Bedarf
Es wird eine tägliche Eiweißzufuhr von etwa 0,8-1 g/kg Körpergewicht empfohlen, das entspricht einem Eiweißanteil an der täglichen Nährstoffmenge von ca. 12- 15 %. Mehr Eiweiß benötigen Schwangere und Stillende, Hochleistungssportler nehmen sogar Eiweißmengen von bis zu 2,5 g/kg Körpergewicht zu sich. Ebenfalls einen erhöhten Eiweißbedarf haben Kinder und Jugendliche (1-1,2 g/kg Körpergewicht).
Die Nährwertangaben zu allen Exquisa Produkten finden Sie hier.
